Gebäude und EnergieLüftungLichtHeizen | Kühlen

Licht

Die effiziente Nutzung von Tageslicht

Soldec

Entwickelt wurde dieses System für Flachdachgebäude. Dazu zählen unter anderem Schulen, Schwimmbäder, Sporthallen, öffentliche und private Gebäude. Ein SOLDEC RONDO ersetzt durch seinen Durchmesser von 2,80 m, die Lichtleistung von 14 bis 16 Oberlichtkuppeln. Auch im energetischen Bereich ist dieses System den konventionellen Oberlichtern überlegen. Alle Komponenten des SOLDEC RONDO sind isoliert und erreichen damit Passivhausstandard.

Die Regelungs-Strategie über die Gebäudeleittechnik wurde vom Solar-Institut Jülich entwickelt und mit der Firma GTAD erstmalig umgesetzt. Es werden 5 Strahlungsmesswerte und die Außentemperatur für die logische Verschaltung benötigt.

Triluxbeleuchtung

Je nach Bedarf kann manuell die gewünschte Lichtszene mithilfe der Fernbedienung oder der Wandtaster aufgerufen werden, um die oben genannten Effekte zu erzielen. Beispiel: Nach intensivem Arbeiten, oder wenn es im Raum zu unruhig wird, kann eine eher beruhigend wirkende Lichtszene eingeschaltet werden und auch via Fernbedienung entsprechend den Bedürfnissen gedimmt werden. Eine Dimmung ist auch über den An/Aus-Schalter durch gedrückt halten jederzeit möglich.

Die installierten Leuchten der Serie „BLUEmotion“ sind mit zwei Leuchtstofflampen mit kaltem Farbton (Skywhite 8000° Kelvin) bestückt, welche hauptsächlich indirekt abstrahlen. Dies erzeugt eine Deckenaufhellung, die mit dem natürlichen Tageslicht verwandt ist. Die prismatische Abdeckung wirkt „himmelblau“. Der mittlere Lichtaustritt mit UXP-Hochleistungs-Aluminiumraster mit Silberbeschichtung liefert eine bildschirmgerechte direkte Beleuchtung, welche dem direkten Sonnenlicht (Sonnenstrahlen) nachempfunden ist. Hier kommt eine Leuchtstofflampe mit warmweißer Lichtfarbe (2700 - 3000° Kelvin) zum Einsatz. Die unterschiedlichen Stimmungen lassen sich durch die entsprechende Einstellung der Intensitäten der beiden zuvor beschriebenen Lichtsysteme bewerkstelligen.

EControl

EControl® ist eine schaltbare Sonnenschutzverglasung, die es ermöglicht, die Licht- und Energiedurchlässigkeit als Funktion von elektrischen Steuersignalen zu variieren. Damit kann erstmals eine Verglasung an das vorhandene Sonnenenergieangebot und den Licht- bzw. Energiebedarf des Raumes angepasst werden.

Die Scheiben entsprechen in ihrem Standardaufbau dem von normalem Isolierglas: Dabei ist die äußere Scheibe das schaltbare EC-Verbundglaselement. Die Innenscheibe ist ein Floatglas, das eine Beschichtung zur Wärmedämmung trägt. Das EC-Verbundglas besteht aus teilvorgespanntem Glas und hat so eine hohe Temperaturwechselbeständigkeit.

Die Regelungs-Strategie über die Gebäudeleittechnik wurde vom Solar-Institut Jülich entwickelt und mit der Firma GTAD erstmalig umgesetzt. Für das elektrochrome Glas stehen 5 Betriebsstufen zur Verfügung, wovon im Automatik-Modus 3 Stufen verwendet werden.

Im Automatik-Betrieb wird von der GLT über ein 0-10 V Analog-Signal das Gruppensteuergerät angesteuert. Dabei unterscheidet die Steuerung prinzipiell ob es sich um einen Sommer- oder Wintertag handelt. Dies geschieht über einen gleitenden Tagesmittelwert der Außentemperatur.

Handelt es sich um einen Sommertag und die Sonne scheint auf die Fassade, werden alle Scheiben auf dieser Seite auf Stufe 5 (maximale Verdunklungsstufe) geschaltet. Diese Funktion wird als "Sonnenschutz" bezeichnet.

An einem Wintertag werden die Scheiben auf Stufe 3 (mittlerer Verdunklungsgrad) gestellt. Dies wird als "Blendschutz" bezeichnet.

Bei Nacht oder an trüben kühlen Tagen werden die Scheiben auf Stufe 1 (ganz hell) gestellt. Dadurch wird der maximal mögliche solare Energieeintrag erzielt.

Zusätzlich kann in den Klassenräumen über ein Bedienteil, welches über einen Schlüsselschalter aktiviert wird, die Betriebsstufe manuell ausgewählt werden. Hier stehen dann alle 5 Stufen zur Verfügung.